Jahresthema 2008/09

ICH - DU - WIR


Schauen über den Tellerrand

(SOZIALES LERNEN)

 


Ich bin O.K., du bist O.K.!
Ich lerne über meine Gefühle zu sprechen.
Ich höre dir zu.


Du bist ein Geschenk!
Du bist anders - ich möchte dich besser kennen lernen.
Du hörst mir zu.

Wir lernen miteinander und voneinander!
Wir erweitern unsere sozialen Kompetenzen-
besonders als StreitschlichterInnen und VertrauensschülerInnen.
Wir hören einander zu.

Aus Pearl Nitsche „Nonverbale Intelligenz“:

Nicht das bloße Vorhandensein von Gefühlen, Emotionen, Stimmungen und Affekten, sondern der bewusste Umgang mit ihnen macht eine hohe emotionale Intelligenz aus.

Nach Goleman setzt sich „Emotionale Intelligenz“ aus fünf Teilkonstruktionen zusammen:

•  SELBSTBEWUSSTHEIT: Die Fähigkeit eines Menschen, seine Stimmungen, Gefühle und Bedürfnisse zu akzeptieren und zu verstehen, und die Fähigkeit, deren Wirkung auf andere einzuschätzen.

•  SELBSTMOTIVATION: Begeisterungsfähigkeit für die Arbeit, sich selbst unabhängig von finanziellen Anreizen oder Status anfeuern zu können.

•  SELBSTSTEUERUNG: Planvolles Handeln in Bezug auf Zeit und Ressourcen.

•  SOZIALE KOMPETENZ: Die Fähigkeit, Kontakte zu knüpfen und tragfähige Beziehungen aufzubauen, gutes Beziehungsmanagement und Netzwerkpflege.

•  EMPATHIE: Die Fähigkeit emotionale Befindlichkeiten anderer Menschen zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren.

Goleman behauptet, dass es von größter Wichtigkeit ist, unseren Schülern die emotionale Intelligenz, d. h. unter anderem die Kontrolle über die eigenen Emotionen und die Fähigkeit, Reaktionen auf die Emotionen zu verzögern, beizubringen.

Ein Schüler soll erstens erkennen, wenn er nicht geerdet ist bzw. momentan emotional labil ist.

Zweitens brauchen Schüler Techniken, um aus diesem negativen emotionalen Zustand heraus zu steigen. Unsere Schüler sollen lernen, dass Emotionen in Ordnung sind – aber dass nicht spontan danach gehandelt werden soll. Wenn wir aus den Emotionen handeln, haben wir zwar ein Ventil, damit der Druck der Emotionen nachlässt. Wir lösen aber keine Probleme, wenn wir aus der Hitze der Gefühle reagieren, sondern schaffen damit oft neue Probleme. Es ist wichtig, dass unsere Schüler die Warnsignale kennen lernen und dann Techniken zur Hand haben, um wieder hinunter zu kommen – und dann erst zu handeln.

 

 

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